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Unikate mit starkem Ortsbezug
Foto: RUbug; Helmut Adler;

Unikate mit starkem Ortsbezug

Lesedauer: ca. 2 Min. | Text: RDN Verlag

Ab Freitag, 20. Mai, wird das industriekulturelle Ambiente der Zeche Westerholt zum Zentrum urbaner Kunst: über 60 Kunstschaffende der Sparten Streetart, Graffiti, Installation und Performance, aber auch Malerei und Grafik zeigen ihre Arbeiten beim RUbug-Festival.

Das internationale Teilnehmerfeld hat sich in den vergangenen Tagen mit dem sehr besonderen architektonischen Charme der Zeche Westerholt vertraut gemacht und reagiert künstlerisch auf die kraftvollen Gebäude und Räume.

„Frische und ausdrucksstarke künstlerische Positionen treten in den kreativen Dialog mit der suggestiven Zechen-Architektur“, erklärt Kathi Schmidt vom veranstaltenden Verein „dersalon.ruhr“. Gregor Luthe vom Vereinsvorstand ergänzt: „Dieses Prinzip verspricht eine spektakuläre Bühne für die junge Kunst – und ermöglicht gleichzeitig, die Industriegeschichte in neuen Kontexten und in neuem Licht zu sehen“. Das Festival ist die erste Möglichkeit seit der Schließung 2008, das Zechengelände zu erleben.

Das künstlerische Spektrum reicht von zeitgemäßen Graffiti-Interpretationen über großformatige Murals, bei denen ganze Wände bemalt sind, über Sound- und Lichtinstallationen bis hin zu großformatigen Skulpturen aus Stahl und Eisen. Die Kunstwerke sind allesamt auf dem Zechengelände selbst entstanden. Sie sind somit Unikate mit einem starken Ortsbezug. Etliche der Künstler*innen haben mit Materialien gearbeitet, die sie auf dem Zechengelände vorgefunden haben.

Termine

Das RUbug Festival für urbane Kunst findet an den Wochenenden vom 20. Mai bis 22. Mai sowie vom 26. Mai bis 29. Mai 2022 auf der Zeche Westerholt in Herten / Gelsenkirchen statt. Tickets zum Preis von 14 Euro (regulär) und 9,50 Euro (ermäßigt) auf rubug.de/tickets.

Künstler und Künstlerinnen

Bei den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern handelt es sich um Artourette & Liser Legal (Dresden), Billy (Bristol), Marcel Bleeck (Recklinghausen), Marion Callies (Marl), Chiara Dahlem (Roeser), Benjamin Duquenne (Antwerpen, Brüssel), elparo (Saint Junien), Peter Fahr Junior (Leipzig), Dima Fatum (Kyjiw), Fogeljunge (Leipzig), Freizeitgruppe Gestaltung (Glauchau), Matthias Gephart (Bochum, Berlin), Guido Günther (Chemnitz), Annette Piscantor und Kunststudent*innen der HBK Essen (Essen), HNRX (Innsbruck), Juliane Maria Hoffmann (Leipzig), Florian Huber (Hamburg), IbiMS (Dortmund), Kartel (Hannover), KERA (Berlin), kj263 (Düsseldorf), Denis Klatt (Dortmund), Marie Kollek & Teddy Larue (Leipzig), theresa°kretsch (Chemnitz), kritzelfreu.de / MontyCsBugs (Germering), Loomit (München), Mannstein + Vill (Berlin), Matthieu Martin (Bayeux), Klara Meinhardt (Leipzig), Mernywernz (Bristol), Doterius Molrok (Erfurt), Naamloozz (Rotterdam), Nnamari (Rotterdam), Orble (Berlin), Herr ORM (Recklinghausen), PAY Collective Leipzig (Leipzig), petonka (Berlin), Plan B (Helsinki), Nico Pohl (Leipzig), POMESONE (Stuttgart), rico a l’arrache (Leipzig), Rosenwald & Hammer (Gelsenkirchen), Axel Schoterman + Tharim Cornelisse (Berlin), Cristian Scutaru (București), SHIRTSFORFLIRTS (Leipzig), The Top Notch (Essen), Tropical Heins (Leipzig), Silvio Ukat (Glauchau), Tom Werner (Glauchau), Ivo Zibulla (art of mu) (Leipzig), sowie Guido Zimmermann (Frankfurt).

Unterstützung

Das RUbug-Festival wird unter anderem vom Land NRW, der Stadt Gelsenkirchen, der Gelsenwasser Stiftung und den Sparkassen gefördert. Dennoch ist das unkommerzielle Projekt auf die ehrenamtliche Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Wer sich beteiligen möchte findet auf rubug.de/mitmachen alle Infos oder kann sich per WhatsApp unter 0157- 31132837 melden.


Foto: RUbug; Helmut Adler;
Foto: RUbug; Helmut Adler;
Foto: RUbug; Helmut Adler;
Foto: RUbug; Helmut Adler;
Foto: RUbug; Helmut Adler;
Foto: RUbug; Helmut Adler;
Foto: RUbug; Helmut Adler;
Foto: RUbug; Helmut Adler;
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Foto: RUbug; Helmut Adler;
Foto: RUbug; Helmut Adler;

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